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Mc Skifahren mit Komfort

Das Ehepaar traute dem Frieden noch nicht so recht. Ihm roch es offenbar doch nach zu viel jugendlicher Unbekümmertheit im Explorer Hotel Oberstdorf im Allgäu.

Beide schon im Rentneralter und deshalb etwas weniger grün hinter den Ohren als die herumwuselnden Bedienungskräfte. So erkundigten sie sich erst einmal bei Daniel an der Theke, ob noch Zimmer frei seien. Dann blieb Papi erst mal in der Lounge zurück, Mami im feinsten Pelz rauschte zum Zimmertest in die Gemächer. Erst als sie zurückkam und ihrem Mann „ Doch – es ist alles da!“ zugeraunt hatte, klopften sie die Reservierung fest.

Diese Zufriedenheit nach anfänglicher Skepsis werden wohl noch einige Gäste erleben.

Denn auf den ersten Blick ist das Explorer Hotel auf eine klar definierte Klientel zugeschnitten.
Zielgruppe des Hotels ist nicht die Generation „Buch, Anzug und Festnetztelefon mit Wählscheibe“. Das erfährt der Reservierende schon beim ersten Anruf - da meldet sich ein Daniel und duzt alle. Das ist halt so, das ist unter Mountainbikern, Snowboardern und Rennradlern eben normal. Und genau die sollen das Hotel künftig bevölkern, für ihren Lebensstil ist das Haus konzipiert.

Allerdings muss sich keiner abgehängt fühlen, wer üblicherweise ohne Halfpipe und schnürsenkellose Schuhe zu leben gewohnt ist: Weil alle Gäste gleichermaßen freundlich aufgenommen werden, erfährt der in Ehren oder Unehren ergraute Gast das Hotel eher als angenehme und nicht zu teure Frischzellkur.

Nicht zu teuer heisst: ab 39,80 Euro pro Nacht und Selbstbedienungsfrühstück am Buffet. Wer im Winter online bucht kann den Skipass gleich mitbuchen.

Und skifahrtechnisch wird einiges geboten: Mit dem Gebiet um Fellhorn (2037 m) – und Kanzelwand (2058 m) das größte zusammenhängende Skigebiet Deutschlands. Mit Söllereckbahn und dem landschaftlich spektakulären Hohen Ifen sind Abfahrten für jedes Niveau in der Umgegend.

Die frische Fröhlichkeit, die das Hotel ausstrahlt, wirkt schon von weitem: Mitten in der Landschaft, unmittelbar neben der Bundesstrasse 19 gelegen mit ein McDonalds direkt daneben.

Statt geschnitzter Hollereidulliöh-Balkönchen oder aufgesetzter Lüftlmalerei ein quadratischer, nüchterner Zweckbau. Aber schon der zweite Blick zeigt, dass sich der Architekt da einiges gedacht haben musste. Denn mit dem Gemisch aus dachlattiger Holzverkleidung auf der einen, Steinverblendung auf der anderen Seite des Eingangs sah man genau das zitiert, was alle neben der Ruhe in den Alpen suchen - Hölzernes und eben Steinernes. Das Ganze kombiniert mit einer gleichfalls naturnahen Abstraktion: den drei deftig grünen Flächen, die den Eingang rahmen und sich im Inneren als auffälliges Designelement fortsetzen. Es muss ja nicht immer Tanne sein.

Das modern-Multimediale findet sich im ganzen Haus.

Keiner muß seinen Stick für den Laptop-Internetzugang mitbringen, kostenfreies WLAN gibt es überall. Da der Snowboarder seine Cola auf der Piste - im Allgäu eigentlich auf der Pischte - trinkt, braucht niemand eine Minibar im Zimmer, dafür gibt die obligaten Flachbildfernseher, die mit Fernseh- und Radioprogrammen in dreistelliger Anzahl glänzen. Und da kann man eben nicht nur MTV, sondern auch die sonntägliche Bach-Kantate hören.

Pragmatische Funktionalität war wohl oberstes Gebot:

Kleiderbügel? Überflüssig für die Snowboarderjacke. Teure Wandverkleidungen? Gestrichen. Statt dessen Sichtbeton. Wohin mit dem Duschgel beim Waschen? Sei kreativ, Jungsportler! Wer deswegen schon traurig wäre: der Duschkopf, der aussieht wie ein unbespannter Tennisschläger für Teletubbies mag entschädigen. Apropos „Tele“: auch im hellen Selbstbedienungsfrühstücksraum ist die Rundum- Berieselung gesichert. Zwei Videokonferenztaugliche Bildschirme versorgen die Gäste mit Werbungs –und Zeitgeistgewusel. Wer wollte da an eine schöne papiererne Zeitung zum Frühstück denken? Solche antiquierten Wünsche müssen Mediendinosaurier anderswo befriedigen.
Auch wer sein Frühstückei schätzt, muss selbst Hand anlegen. Auch der Mann sollte also schon mal einen Herd bedient haben- Bei Preisen von 29 – 69 Euro pro Nacht ist eine livrierte Hotelfachkraft als Bedienung nicht drin.

Das jugendliche Personal ist frisch, fröhlich, unkompliziert –das „Du“ ist Fachsprache des Hotels.

Alle, die man etwas fragen möchte, geben von freundlich bis überschäumend kommunikativ Auskunft. Auch weitere Wünsche wie die nach einem Skilehrer werden bereitwillig bedient.
Im ersten Stock kann man den Körper auf den üblichen Fitnessgeräten weiter quälen oder ihm Sauna oder Dampfbad gönnen. Aber bitte nicht im Treppenlaufwettbewerbstempo mit festhalten in der Kurveninnenseite: um Weihnachten 2010 herum, also ein paar Tage nach Eröffnung, waren die Treppengeländer noch nicht final verschraubt.

Pressekontakt

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An der Breitach 3
87538 Fischen

Tel. 08322 940790
Fax 08322 940 7910

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